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Besuch der Gemeinschaftsunterkunft „Fuchsbau“: Integration braucht kommunale Unterstützung
Die Fraktion Die Linke/Tierschutzpartei im Kreistag Oder-Spree besuchte gemeinsam mit Vertreterinnen des Landkreises die Gemeinschaftsunterkunft „Fuchsbau“, in der derzeit 193 Menschen leben. Die engagierte Arbeit der Mitarbeiter*innen vor Ort verdient große Anerkennung – sie leisten unter schwierigen Bedingungen Herausragendes.
Doch die prekäre Situation der Bewohner zeigt deutlich: eine zügige Integration scheitert nicht am Willen, sondern an fehlenden Ressourcen. Sprachkurse und andere Integrationsmaßnahmen finden unter erschwerten Bedingungen statt – es gibt kaum freie Termine, lange Wartezeiten und viel zu wenig finanzielle Mittel. Gleichzeitig fehlt es an bezahlbarem Wohnraum, wodurch viele Menschen dauerhaft in unsicheren Verhältnissen bleiben müssen und sich den Bewohnern auch keine langfristige Perspektive bietet.
Es braucht dringend massive Investitionen in soziale Arbeit, den Ausbau von Sprachförderung und Bildung, um Integration zu beschleunigen, sowie einen verstärkten Fokus auf den Bau von sozialem und bezahlbarem Wohnraum, damit niemand in unsicheren Verhältnissen leben muss. Die Kommunen, der Landkreis und das Land müssen hier deutlich mehr Verantwortung übernehmen. Integration kann gelingen, wenn wir gemeinsam aktiv und entschlossen handeln. Sozialabbau verschärft die Lage und macht die Herausforderungen für unsere Gesellschaft langfristig nur größer.
