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Aktuelles


Vertreter der Links-Fraktionen berieten

Am 23.04.2015 berieten zum wiederholten Mal Vertreter der Links-Fraktionen der Ortsparlamente aus Schöneiche, Woltersdorf und Erkner über ihre gemeinsame Arbeit im Mittelzentrum Erkner. Als Gast konnten sie Leiterin des Amtes für Gebäude- und IT-Management des Landkreises, Monika Huschenbett, in der Stadthalle Erkner begrüßen.Zentrale Frage war die Vernetzung und Weiterentwicklung der Schullandschaft Erkner, Wolterdorf und Schöneiche. Das fünfzügige Gymnasium Erkner, das als öffentliche Schule die Verantwortung für den gesamten Bereich und darüber hinaus trägt, soll gestärkt und bis 2017 ausgebaut werden. Der traditionsreiche Altbau und der vor ca. zehn Jahren errichtete Anbau müssen leider abgerissen werden. In der Bevölkerung gibt es dafür wenig Verständnis, aber in der Zukunft wird der Raum- und Platzbedarf für die rund 1 000 Schüler steigen. Der vom Kreistag beschlossene Neubau berührt das Grundstück des sowjetischen Ehrenmals, das unbedingt zu erhalten ist. Monika Huschenbett informierte über die derzeit laufenden Genehmigungsverfahren. Steigende Schülerzahlen und moderne Lernbedingungen sind das Eine, wie die Schüler nach Erkner kommen und wie der innerörtliche Verkehr in den Griff zu bekommen ist, das Andere. Die Vertreter der LINKEN sprachen sich dafür aus, Radwege zwischen den Gemeinden herzustellen und sicherer auszubauen. Darüber hinaus wollen sie bei der Fortschreibung des Nahverkehrsplanes des Landkreises vor allem die Interessen der Schüler vertreten.Sehr unzufrieden sind die Vertreter alle drei Kommunen mit der ihrer Meinung nach unzureichenden Zusammenarbeit ihrer drei Bürgermeister. Es gibt in Erkner das integrierte Stadtentwicklungskonzept, das die Verbesserung der kommunalen Zusammenarbeit vorsieht, aber von den Ergebnissen spürt man nichts. Nun wollen DIE LINKEN gemeinsam abgestimmte Anträge stellen und Druck auf die Verwaltungen ausüben, sich an einen Tisch zu setzen.Monika Huschenbett sprach noch ein weiteres Problem an, das ihr auf den Nägeln brennt. Der Landkreis hat in den nächsten Jahren die Aufgabe, eine steigende Anzahl von Flüchtlingen unterzubringen. Eisenhüttenstadt und Fürstenwalde sind an ihrer Kapazitätsgrenze angekommen. Im Berliner Umland ist der Kreis mit Schöneiche im Gespräch. In Erkner und Woltersdorf wurden Untersuchungen angestellt, aber keine geeigneten Grundstücke oder Gebäude gefunden. „Unterbringung heißt nicht nur Wohnraum für Menschen in Not. Die Infrastruktur muss auf den Zuwachs von Menschen abgestimmt sein“, meint Monika Huschenbett. „Wir werden uns für die Entwicklung einer solidarischen Willkommenskultur stark machen,“ versprachen die Fraktionsvertreter aller drei Kommunen.Für Anfang Juli wurde das nächste Treffen in Woltersdorf verabredet.Dr. Elvira StraußFraktionsvorsitzende DIE LINKE In der SVV Erkner


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