Aktuelles
Neuanfang in Gemeindevertretung und Rathaus
Mit zwei Rücktritten wurde ein Neuanfang in der Woltersdorfer Gemeindepolitik eingeleitet, den DIE LINKE aktiv mitgestaltet. Zum Ende des Monats Mai verabschiedet sich Bürgermeister Dr. Rainer Vogel in den Ruhestand, ebenfalls zum Ende des Monats wird der Rücktritt des bisherigen Vorsitzenden der Gemeindevertretung Woltersdorf, Dr. Siegfried Bronsert, wirksam. DIE LINKE dankt beiden für ihren Einsatz.
Während die Wahl eines neuen Bürgermeisters erst am 20. September stattfindet, musste für Siegfried Bronsert sofort Ersatz gefunden werden. Auf ihrer außerordentlichen Sitzung am 28. Mai bestimmte die Gemeindevertretung den Ortsvorsitzenden der LINKEN Sebastian Meskes zum neuen Vorsitzenden des Gremiums. Er setzte sich damit gegen einen Kandidaten der Vereinigung "Unser Woltersdorf" (UW) durch.
Die Gemeindevertreter von "Unser Woltersdorf" hatten jedoch anscheinend so ihre Probleme mit der demokratischen Mehrheitsfindung. Unter Missachtung von Geschäfts- und Tagesordnung überzogen Sie den Kandidaten der LINKEN mit wüsten Beschimpfungen und warfen wirre, jeder Grundlage entbehrenden, Verschwörungstheorien über eine "unheilige Allianz" aus LINKE/GRÜNE, SPD/CDU und WBF in den Raum.
Dazu stellt DIE LINKE Woltersdorf fest: Es gibt weder eine heilige noch eine unheilige Allianz mit anderen Parteien. Die Zeiten der Nationalen Front sind schon lange und zu Recht vorbei. Als eigenständige Organisation vertreten wir unser eigenes Profil und stehen damit auch oft genug den Positionen der anderen Parteien entgegen. Jüngstes Beispiel dafür ist die Ablehnung unserer Initiative für einen Jugendsozialarbeiter im Plenum der Gemeindevertretung. Eine von UW herbei fantasierte, schier allmächtige Allparteien-Koalition hätte dieses Projekt angesichts ihrer erdrückenden Mehrheit einfach durchwinken können.
Das Verhalten der Gemeindevertreter von UW lässt Übles für den Bürgermeisterwahlkampf erahnen. Wir hoffen und sind zuversichtlich, dass dieser Politikstil von allen demokratischen Gruppierungen im Ort auf das Schärfste zurückgewiesen wird. Wir bleiben dabei: Politische Auseinandersetzungen führt man hart in der Sache, jedoch fair und respektvoll im persönlichen Umgang.
