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Erklärung der Gemeindevertretung Woltersdorf zur Flüchtlingspolitik
Die Gemeindevertretung Woltersdorf hat am 10. Dezember mit den Stimmen der Fraktion LINKE/Grüne die folgende Erklärung zur Flüchtlingspolitik angenommen:
Erklärung der Gemeindevertretung Woltersdorf zur Integration von Flüchtlingen
Menschen brauchen unsere Hilfe.
Die Gemeindevertretung Woltersdorf ist sich ihrer besonderen Verantwortung bei der Bewältigung von unterschiedlichen Aufgaben zur Unterbringung und Integration von Flüchtlingen und Asylsuchenden im Landkreis Oder-Spree bewusst.
Die steigende Anzahl von Flüchtlingen und Asylsuchenden in der ganzen Welt erfordert gemeinsames Handeln aller Beteiligten für menschenwürdige Lösungen.
Die Gemeindevertretung erklärt ihre Bereitschaft zur solidarischen Zusammenarbeit mit dem Landkreis Oder-Spree sowie zur Mitwirkung bei Aufnahme, Unterbringung und Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern im Rahmen der Möglichkeiten der Gemeinde.
Die Gemeindevertretung ruft alle Einwohnerinnen und Einwohner, alle gesellschaftlichen Gruppen wie Vereine, Schulen, Kindertagesstätten, Kirchengemeinden, Freizeiteinrichtungen, Unternehmen und Unternehmensverbände, karitative Verbände, medizinische Einrichtungen, Parteien, Wählergruppen und sonstige Initiativen auf, aktiv die demokratische und tolerante Integration von Flüchtlingen und Asylsuchenden menschenwürdig zu gestalten.
Ohne ehrenamtliches Engagement und Teilnahme am gemeindlichen Alltagsleben im Ort kann eine wirkungsvolle Integration von Flüchtlingen und Asylsuchenden nur sehr schwer gelingen. Vorhandene Vorbehalte oder Ängste von Einwohnerinnen und Einwohnern sollen thematisiert und durch Transparenz und Informationen überwunden werden.
Die Gemeindevertretung erwartet vom Landkreis Oder-Spree, die Gemeinde in die Aufgabenbewältigung rechtzeitig und umfänglich einzubeziehen sowie für erforderliche Leistungen der Gemeinde zur Integration von Flüchtlingen und Asylsuchenden, z.B. Sozialarbeiter zur sozialen Betreuung, durch den Landkreis Oder-Spree auch finanziell unterstützt zu werden. Dezentrale Unterbringung hat grundsätzlich Vorrang.
Woltersdorf , 10.12.2015
