Wendisch Rietz bald mit Basisorganisation der LINKEN - Nur wer sich bewegt, kann etwas bewegen
Als frisch gebackenes Parteimitglied führte ich am 27. Juni meinen ersten Infostand in meiner Gemeinde Wendisch Rietz durch. Unterstützung bekam ich dabei auch von der stellvertretenden Vizepräsidentin des Landtages Brandenburg, Gerlinde Stobrawa (DIE LINKE), mit der ich gemeinsam Informationsbroschüren an die EinwohnerInnen verteilte. Dabei ergaben sich einige interessante Gespräche, so über die verfehlte Bildungs- und Umweltpolitik, die schlechte Arbeitsmarktsituation, aber auch über lokale Themen, wie die Absichten CO2 unter unsere Gemeinde zu verpressen.
Freude empfand ich auch, auf eine Frau zu treffen, die sehr an einem Beitritt in DIE LINKE interessiert war. Somit wären wir bereits genug Parteimitglieder, um uns zu einer Basisorganisation zusammenschlieflen zu können. Dies hielte ich für sinnvoll, weil man linke Akzente mit mehr Einfluss in die lokale Politik bringen könnte, wie beispielsweise die mir am Herzen liegende Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus.
Die Wahlergebnisse für DIE LINKE (29,2 % Europawahl 2009 / 31,2 % Bundestagswahl 2005) zeigen, dass es bei uns viele Leute gibt, die der Partei nahe stehen. Vorwiegend bei diesen Menschen möchte ich dafür werben, sich einer neuen Basisorganisation der LINKEN in unserem Ort anzuschlieflen. Die Beweggründe für einen Beitritt sind oft unterschiedlich, doch die Gemeinsamkeit ist stets der Wille sich einzumischen, zusammen mit anderen. Es braucht Leute, die den Alltag in unserer Kommune lebenswerter machen wollen oder Leute, die Sozialabbau nicht hinnehmen möchten oder etwas für eine friedliche Welt tun. Menschen mit die Ideen, wie alle Zugang zu Bildung und Kultur bekommen, wie Arbeitsplätze gesichert oder geschaffen werden können, wie wir die Umwelt erhalten und die Gesellschaft zukunftsfähig machen kˆnnen. Bei uns trifft man auf Gleichgesinnte zum Reden, zum Protestieren, zum Handeln.
Mir persönlich ist klar geworden, dass allein meckern gar nichts bringt, sondern nur wer sich bewegt, kann etwas bewegen. Und dass Druck machen sich lohnt, sieht man anhand der Wahlprogramme von SPD und Grünen. Dort tauchen auf einmal bestimmte Vorschläge zu sozialen Veränderungen auf, die lange Zeit nur von der LINKEN vertreten wurden. Links wirkt.
Gero Osthof
Wendisch Rietz
