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Wahlkreiswoche von Thomas Nord im Mai

Die Wahlkreiswoche im Mai führte den Bundestagsabgeordneten zuerst nach Müllrose. Nachdem er Schülerinnen und Schülern der dortigen Oberschule Einblicke in seine Arbeit gegeben und zahlreiche Fragen beantwortet hatte, traf er sich mit Bürgern, die sich gegen die Erschließung neuer Erdgasquellen in der Region aussprechen. Denn in Deutschland hat ein Wettlauf um neue Erdgasquellen begonnen. Dabei kommt das Fracking-Verfahren zum Einsatz, bei dem eine hochgiftige Flüssigkeit in den Boden gepresst wird. Viele lokale Bürgerinitiativen fordern ein Fracking-Verbot. DIE LINKE nahm diese Forderungen im Antrag: „Keine Erdgasförderung auf Kosten des Trinkwassers - Fracking bei der Erdgasförderung verbieten“, (Drs. 17/6097) auf. Der Schutz des Wassers muss Vorrang gegenüber den Gewinninteressen von Gaskonzernen haben. Hier gab es eine namentliche Abstimmung, bei der alle anwesenden Brandenburger SPD- und CDU- Abgeordneten diesen Antrag ablehnten.

In Frankfurt (Oder) traf sich Thomas Nord u.a. mit Vertretern des Verbandes deutscher Regional-TV-Sender sowie dem Verein "Rodina", einem deutsch-russischen Integrations- und Kulturzentrum.

In Fürstenwalde sprach der Abgeordnete mit dem Geschäftsführer der FGL Handelsgesellschaft mbH über dessen Unternehmen, das breite Kontakte nach Polen unterhält und zunehmend logistische Probleme durch den auf Eis gelegten Ausbau der Fürstenwalder Schleuse bekommt.

Zum Abschluss der Woche erkundigte sich Thomas Nord nach der Lebenssituation von Heimkindern in seinem Wahlkreis. Im Storkower Ortsteil Kehrigk erhielt er bei "Sonnenschein e.V.", einem Träger der freien Jugendhilfe, dazu bereitwillig Auskunft. Insbesondere die fehlenden finanziellen Möglichkeiten für diese Kinder um z.B. an Klassenfahrten ins Ausland teilnehmen zu können werden zu weiteren Gesprächsterminen des Abgeordneten bei den zuständigen Stellen führen.

Der letzte Termin fand dann im Storkower Rathaus statt, wo der Abgeordnete bei der Bürgermeisterin zum Antrittsbesuch vorbeischaute. Der ursprünglich bereits für Februar geplante Termin fiel damals einer Sondersitzung des EU-Ausschusses zum Opfer.