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Regionalkonferenz der LINKEN Oder-Spree in Woltersdorf zur Programmdiskussion

„Die wichtigste Aufgabe dieses Programmes ist es, dass es (mit großer Mehrheit) beschlossen wird.“ So fasste Matthias Höhn, Mitglied der Redaktionskommission des Parteivorstandes der LINKEN und Landes-Vorsitzender in Sachsen-Anhalt, die rund 18 Monate dauernde Diskussion um den Entwurf unseres neuen Programmes zusammen. Ende Oktober wird der Bundesparteitag der LINKEN in Erfurt das Papier diskutieren und hoffentlich beschließen.
Gut zwei Dutzend Genossen aus Woltersdorf, Schöneiche und Erkner haben knapp einen Monat davor in Woltersdorf die Gelegenheit genutzt, sich über den Stand der Dinge zu informieren und mit ihm über den Programm-Entwurf zu diskutieren. „Neunzig Prozent der Mitglieder sollten sich schon in dem Papier wiederfinden“, meinte er. Bislang hatte die vierköpfige Kommission knapp 160 Änderungsanträge zu bearbeiten, und Matthias Höhn weiß, dass das noch nicht das Ende ist. Aber er ist sich sicher: „Die Antworten von links sind in der gegenwärtigen politischen Situation bitter nötig!“
Die Diskussion um das Programm sei noch lange nicht zu Ende, habe aber leider oft mehr nach innen als nach außen gewirkt. Gerade die zurückliegenden Wahlen hätten aber gezeigt, dass DIE LINKE wieder stärker in der Öffentlichkeit als Partei wahrgenommen werden müsse. Dazu gehören auch neue Punkte wie der sozialökonomische Umbau der Gesellschaft, die digitale Welt und die Geschlechtergerechtigkeit. „Unser Programm ist besser als das Alte“, betone Höhn, aber er sei sich sicher, dass die raschen Veränderungen in der Gesellschaft in 15 oder 20 Jahren bereits wieder eine erneute Programmdiskussion nötig machen werden.