Pressemitteilung: Petersdorfer See wird noch ab diesem Jahr überwacht!
Seit mehreren Jahren gibt es von den Anwohnern in Briesen Beschwerden zum Zustand des Petersdorfer Sees und des Mühlenfließes. Auf Nachfrage des Landtagsabgeordneten Peer Jürgens hin hat sich die Umweltministerin, Frau Tack, zu dem Thema geäußert. Dazu erklärt der direkt in Odervorland gewählte Abgeordnete:
"Noch im Herbst 2010 wird am Petersdorfer See ein "investigatives Monitoring" starten. Dabei sollen mit bis zu 10 Messstellen über ein ganzes Jahr die Ursachen für die Belastungen untersucht werden. Vor allem geht es dabei um das Wasser, die Sedimente und alle oderirdischen Zu- und Abflüsse.
Sowohl das Landesumweltamt als auch die untere Wasserbehörde des Landkreises Oder-Spree haben einiges unternommen, um den Ursachen für die unverhältnismäßige hohe Nährstoffbelastung auf die Spur zu kommen. Auch ich habe als Kreistagsabgeordneter hier bei der Kreisverwaltung nachgefragt. Trotzdem war eine eindeutige Zuordnung von Ursachen bisher nicht möglich. Eine Aufklärung halte ich aber für dringend geboten. Das Naturensemble von Petersdorfer See und Mühlenfließ muss erhalten bleiben und wieder in einen ökologisch akzeptablen Zustand versetzt werden.
Das Umweltministerium hat im Jahr 2009 bereits 68.000 Euro für die Sanierung und Entschlammung des Mühlenfließes bereit gestellt. Die Maßnahme war ein erster richtiger Schritt, es muss aber aus meiner Sicht noch mehr geschehen. Dafür werde ich mich als der regionale Abgeordnete einsetzen."
