Mindestlohn wird überall gebraucht - auch in Fürstenwalde!
der Mindestlohntruck des DGB hat heute in Fürstenwalde Station gemacht. Der DGB Ostbrandenburg, mit seinem Vorsitzenden Olaf Himmel und den Gewerkschaftskollegen Andreas Sult und Marlies Hagenow, Chefin der NGG, warben für einen gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland und sammelten Unterschriften für diesen bei den Fürstenwalderinnen und Fürstenwaldern.
Mit dabei waren auch der Landtagsabgeordnete der LINKEN, Peer Jürgens, und der Stadtverordnete Stephan Wende, der auch Sprecher in der Fürstenwalder DGB-Ortsgruppe ist.
Gemeinsam forderten sie die Einführung eines bundesweiten gesetzlichen Mindestlohns von 7,50 Euro pro Stunde sowie ein landeseigenes Tariftreue- und Vergabegesetz.
„Wir wollen Arbeit, die Menschen als gut empfinden und die fair bezahlt wird“, sagte Peer Jürgens, Landtagsabgeordnete der LINKEN. „Dass Menschen gezwungen sind, für drei Euro Stundenlohn zu arbeiten, ist unwürdig“. Mit einem allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von 7,50 Euro solle sichergestellt werden, dass „man von seiner Arbeit auch leben kann“. DIE LINKE selbst setzt sich darüberhinaus, dafür ein, dass der Mindestlohn in den nächsten Jahren auf 10 Euro pro Stunde angehoben wird. „Aber 7,50 Euro ist der notwendige Anfang und der dringend gebotene Stopp des Lohndumpings.“ so Jürgens weiter. Ein Mindestlohn sei zudem ein wichtiger Beitrag zur Geschlechtergerechtigkeit, weil vor allem Frauen von Niedriglöhnen betroffen seien, betonte .
Das der Mindestlohn auch in Fürstenwalde ein Thema ist, betont auch Stephan Wende. „Zum Beispiel stocken die Tarifverhandlungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im schwapp zu Zeit. Seitens der Arbeitgeber ist einen Entlohnung in Anlehnung an die Systemgastronomie á la Mc Donalds vorgeschlagen worden. Dies ist der Niedriglohnsektor pur! Und in keiner Weise eine angemessene Entlohnung für die Arbeit, die im schwapp verrichtet wird. “ so Stephan Wende, der im Hauptausschuss der Stadt das Agieren der städtischen Tochter hinterfragen wird.
