LINKE setzt Zeichen in Eisenhüttenstadt
Es ist scheinbar ruhiger geworden um das EKO. Eine trügerische Ruhe, denn der Standort ist noch lange nicht gerettet, die Krise nicht vorbei. Weiterhin bangen tausende Mitarbeiter um ihre Arbeitsplätze. Nicht wenige davon in den stark gefährdeten Zulieferbetrieben.
Deshalb ist es wichtig, das Stahlwerk in Eisenhüttenstadt neben Opel, Schaeffler und Kartstadt nicht zu vergessen. Die Wirtschaftskrise macht vor Brandenburg nicht halt, auch wenn die Landesregierung mitunter versucht, diesen Eindruck zu erwecken. Es ist weiter wichtig, dass die EKO-Beschäftigten und Sympathisanten Druck machen für den Erhalt eines der größten Industrieunternehmen in unserer Region.
Deshalb setzen wir mit unserer Kundgebung bewusst ein Zeichen in dieser Stadt. Es richtet sich an die Unternehmensleitung wie auch an die Landesregierung. Während andere Landesregierungen oft schnell und unkompliziert alles Notwendige und Mögliche unternehmen, um gefährdeten Betrieben hilfreich zur Seite zu stehen, mussten in Brandenburg die Betroffenen wieder einmal erst auf die Straße gehen.
Deshalb muss der öffentliche Druck aufrecht erhalten werden. DIE LINKE wird die Beschäftigten in ihren Bemühungen tatkräftig unterstützen: auf der Straße und im Parlament. DIE LINKE ist solidarisch an der Seite der Beschäftigten von EKO und setzt sich für den Erhalt des Standortes und damit für die Zukunft der gesamten Region ein.
Termin: 5.Juni 2009, 11.00 Uhr
Kundgebung in Eisenhüttenstadt, vor dem Friedrich-Wolf–Theater
Talkrunde mit Helmut Scholz (Europawahlkandidat) und Kerstin Kaiser (Spitzenkandidatin zur Landtagswahl)
Reden von Lothar Bisky (Spitzenkandidat zur Europawahl) und Gregor Gysi (Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Bundestag)
