Lärmaktionsplan für Erkner – Forderung der EU und der LINKEN
Die Lebensqualität in einer Stadt wird wesentlich von der Lärmsituation, insbesondere in den Wohngebieten sowie den zentralen Aufenthaltsbereichen beeinflusst. Lärm kann zu Schlafstörungen bis hin zu Herz- und Kreislaufproblemen führen. Das trifft in Erkner vor allem auf das Zentrum rund um die Friedrichstraße zu, denn hier rollen täglich mehr als 20.000 Autos. Die Europäische Union will deshalb Lärmaktionspläne der Städte. Auf Antrag der LINKEN wurde in Erkner daran intensiv gearbeitet. Nach den Vorgaben der EU wurden alle Straßen mit einer Belegung ab 3 Millionen Kfz pro Jahr in die Berechnungen einbezogen. Zudem wurden auch weitere Straßen mit geringerem Verkehr betrachtet, wenn sie für Lärmminderungsmaßnahmen, insbesondere für Verlagerungen von Kfz-Verkehrsströmen relevant sind. Hauptziel dabei ist eine durchgehende Betrachtung und die Vermeidung von Stückwerk. Das kann natürlich nicht in wenigen Jahren umgesetzt werden. Die Stadt Erkner ist eine der wenigen Kommunen im Land, die einen Lärmaktionsplan hat. Er stützt sich auf umfangreiche Information und Bürgerbeteiligung. Es kommt nun darauf an, ihn Schritt für Schritt anzugehen.
DIE LINKE bleibt dran.
Den Lärmaktionsplan kann von der Internetseite der Stadt Erkner heruntergeladen werden:
Teil 1 des Abschlussberichtes
Teil 2 des Abschlussberichtes
Anlage
