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Keine Stimme den Nazis - Keine Stimme für Antje Kottusch!

Seit Jahren versucht die rechtsextreme NPD vergeblich in Schöneiche bei Berlin Fuß zu fassen. Deshalb probiert sie es nun mit neuen Tricks.

Schon bei der Gründung des sogenannten "Ortsbereichs" der rechtsextremen NPD in Schöneiche bei Berlin vor einigen Jahren merkten die Nazis deutlich, dass sie mit ihrer menschenverachtenden Ideologie in der "Waldgartenkulturgemeinde" nicht erwünscht sind. Damals mussten sich die wenigen Neofaschisten in Woltersdorf versammeln, weil alle Cafés und öffentlichen Plätze von den Schöneicherinnen und Schöneichern blockiert wurden.

Bei der Bürgermeisterwahl versuchen die Nazis es deshalb mit neuen Tricks. Wohl wissend, dass sie als NPD keine Stimmen gewinnen können, setzen sie auf die vermeintliche Unwissenheit der Einwohnerinnen und Einwohner. Mit der Woltersdorferin Antje Kottusch stellt die NPD eine Schattenkandidatin auf, deren Wahlkampf zwar im Stillen von der rechtsextremen Partei organisiert und finanziert wird, die jedoch in er Öffentlichkeit die "parteilose Einzelkandidatin" mimt.

Wenngleich Antje Kottusch zuweilen bestreitet, Mitglied der NPD zu sein, so ist sie doch mehrmals an anderer Stelle (erfolglos) bei Wahlen für die Nazis angetreten. So bei der Landtagswahl 2009 oder 2008 bei der Kommunalwahl in Woltersdorf, wo sie gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten und NPD-Mitstreiter Andreas Kavalir in die Gemeindevertretung einziehen wollte. Darüber hinaus war Kottusch in der NPD-Organisation "Ring Nationaler Frauen (RNF)" aktiv, wie Radio Oderland berichtet.

Um die Schöneicherinnen und Schöneicher auf den Schwindel aufmerksam zu machen, hat das Bündnis für Demokratie und Toleranz, dem DIE LINKE angehört, ein Infoblatt erstellt, dass in dieser Woche an alle Haushalte verteilt wird. Sie finden es außerdem am Ende dieses Beitrages als PDF-Datei zum lesen und ausdrucken.

Bitte gehen Sie am 22.April zur Wahl und geben Sie Ihre Stimme einer oder einem der fünf demokratischen Kandidatinnen und Kandidaten! Informationen rund um den Kandidaten und das Programm der LINKEN finden Sie auf unseren Sonderseiten zur Bürgermeisterwahl.

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