Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen
Quelle: pixelio.de

Initiative zur Beseitigung der Verkehrsprobleme an der Kita "Pfiffikus"

77 Eltern von Kindern aus der Schöneicher Kita "Pfiffikus" haben einen Brief an Bürgermeister Heinrich Jüttner (parteilos, für SPD) unterzeichnet, in dem auf die chaotische Verkehrssituation an der Einrichtung aufmerksam gemacht wird.

Die Eltern fordern den Bürgermeister in ihren Schreiben dazu auf, Maßnahmen zu ergreifen, um die gefährliche Verkehrssituation in dem betreffenden Abschnitt der Berliner Straße und im Grätzsteig zu entschärfen. Konkret sollen neben einem durchgehenden Fußweg an der Berliner Straße eine Wendeschleife und ordentliche Parkplätze im Grätzsteig geschaffen werden.

Doch Bürgermeister Jüttner ließ die Eltern mit ihrem Anliegen eiskalt abblitzen. Er verwies darauf, es sei kein Geld da und es müsse ohnehin niemand an der Berliner Straße entlang laufen oder dort mit dem Fahrrad fahren. Sind die Beschwerden der Eltern und Mitarbeiterinnen der Kita also nur ein Luxusproblem aus Bequemlichkeit?

Mitnichten, findet DIE LINKE. Und so hat Bürgermeisterkandidat Erich Lorenzen schon in der Sitzung der Gemeindevertretung am 22. Februar 2012 erneut auf die Problematik aufmerksam gemacht und vorgeschlagen, zumindest einen provisorischen Gehweg anzulegen.

Da der Bürgermeister keinerlei Einsicht erkennen ließ, haben die Abgeordneten Dr. Artur Pech, Gundula Teltewskaja (beide DIE LINKE) und Dr. Philipp Zeschmann (fraktionslos) die Sorgen der Eltern aufgegriffen und eine Beschlussvorlage zu verschiedenen Sofortmaßnahmen in die Gemeindevertretung eingebracht (siehe unten als PDF-Dokument). So sollen neben dem Gehweg die Parkplätze an der Kita hergerichtet werden und Schwellen auf der Berliner Straße die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h erzwingen.

Die Vorlage wird am 29. März in der Gemeindevertretung beraten und auch von den übrigen Mitgliedern der Fraktion DIE LINKE unterstützt. Zusammen mit Dr. Philipp Zeschmann fehlen für einen Beschluss etwa 5 Stimmen aus anderen Fraktionen. Die gesamte Tagesordnung der Sitzung findet sich im aktuellen Amtsblatt.



 Kommentar von Michael und Sabine Müller

Den Einbau von Schwellen als Geschwindigkeitsbegrenzung finden wir als Anwohner der Berliner Strasse sehr gut. Am besten über die gesamte Länger der Strasse, weil viele Fahrzeugführer sich leider nicht an irgendwelche Geschwindigkeitsbeschränkungen halten und durch ihr Verhalten andere Bürger und unsere Kinder gefährden. Oft sehen wir wie Kitagruppen endlang der Berliner Strasse spazieren gehen und müssen immer wieder beobachten, das manche Fahrzeugführer es nicht für nötig halten, ihre Geschwindigkeit zu verringern. Man hat den Eindruck die Strasse verkommt immer mehr zur Rennstrecke. Muss erst was passieren???


 

Dateien