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Dr. Elvira Strauß

Heimstatt der sozialen Arbeit in Gefahr

 

Die Deutsche Bahn will die Liegenschaft im Fichtenauer Weg an den bestbietenden Investor verkaufen. Am 3. Juli 2018 hatten zukünftige Eigentümer die Gelegenheit, die Immobilie zu besichtigen. Aus diesem Anlass forderten mehr als 300 Menschen: „Die Gesellschaft für Arbeit und Soziales (GefAS) muss in Erkner erhalten bleiben.“

Die GefAS braucht das Haus, um ihre soziale Arbeit in Erkner und Umgebung fortzusetzen. Die Bahn AG wurde von den Anwesenden aufgefordert, nicht nur nach dem Profit zu schauen, sondern ihrer sozialen Verantwortung gerecht zu werden. Die Angebote der GefAS sind unersetzlich für den Erhalt des sozialen Friedens in der Stadt.

Auf einer Protestkundgebung mit einem anschließenden Marsch durch die Hauptstraße bekundeten Mitarbeiter, Ehrenamtler, von Armut und Ausgrenzung Betroffene und viel Einwohner Erkners und der Umgebung ihre Solidarität mit dem Sozialverein.

Sozialministerin Diana Golze, Landtagsabgeordneter Volkmar Schöneburg (beide DIE LINKE), Vertreter des Landkreises, der alte und der neue Bürgermeister Erkners und die Vertreterinnen der „Regine-Hildebrand-Schule“ und des Seniorenbeirates der Stadt legten in kurzen Redebeiträgen dar, wie wichtig die Arbeit von Siegfried Unger und seinem Team ist. In einem eigens für die GefAS komponierten Rapp heißt es: „Die GefAS ist unser Heim, wir brauchen es.“

 

Dr. Elvira Strauß
Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE in der Stadtverordnetenversammlung Erkner#

 

Fotos. Jürgen Strauß