Erkner sozial – Visionen für Erkner – Was können wir trotz Wirtschaftskrise verwirklichen?
Liebe Erkneranerinnen, lieber Erkneraner,
der Termin für die Bürgermeisterwahl in Erkner, der 14. März rückt näher. Die Kandidatin der LINKEN, Dr. Elvira Strauß, stellt sich
am Dienstag, 9. März 2010, um 19 Uhr im Seminarraum der Stadthalle
Ihren Meinungen und Fragen.
Erkner sozial ist ein Auftrag an das gesamte Gemeinwesen. LINKS wirkte hier bereits, auch aus der Opposition heraus. Begrüßungs- und Zuckertütengeld, das im Kreis einmalige Sozialticket, Lärmminderungsgutachten und das Konzept barrierefreies Erkner kamen auf unseren Antrag hin zustande. Erkner sozial bedeutet aber mehr als finanzielle Unterstützung von Arbeitslosengeld-II-Empfängern, Geringverdienern oder kleinen Rentnern. Erkner sozial heißt auch gute Arbeits- und Bildungsmöglichkeiten in der Stadt zu haben. Es steht auch für eine Stadt, in der Umwelt- und Naturschutz etwas gelten, heißt der demographischen Entwicklung angepasstes Wohnen zu ermöglichen, schließt verkehrsberuhigtes Leben und nicht zuletzt Freizeit und Kulturentwicklung ein.
Wir können auch kein Geld drucken, aber effektiv und sparsam damit umgehen. Die Einnahmen der Stadt könnten wachsen, wenn die Verdienste der Arbeitnehmer steigen. Wenn wieder mehr Arbeit und Wachstum vorhanden wäre, könnten die Schlüsselzuweisungen von Bund und Land wachsen. Realistischerweise gehen wir davon aus, dass in der Krise nicht allzu viel zu erwarten ist. Umso wichtiger scheint uns daher die Antwort auf die Frage, wie mit den vorhandenen Finanzmitteln mehr für die Lebensqualität jedes Einwohners zu erreichen ist. Nichts geht ohne Geld, vieles aber mit wenig. Wir wollen keine teuren Prestigeobjekte fördern und mehr in den schrittweisen Ausbau der Infrastruktur leiten.
Unser Ziel ist das „gläserne“ Rathaus, in dem mehr Demokratie und Mitsprache aller Bürgerinnen und Bürger herrschen. Machen Sie davon Gebrauch und reden mit uns.
Wir freuen uns auf gute Gespräche und versprechen: Wir nehmen Sie ernst.
Gast des Abends wird der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete und Landesvorsitzende der LINKEN, Thomas Nord sein.
