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Engagierter Besuch auf der Burg Beeskow

Am 19. Oktober trafen sich auf Einladung des hiesigen Bundestagsabgeordneten Thomas Nord Vertreter aus Kultur und Politik auf der Burg in Beeskow, um über den geplanten Neubau des Kunstarchivs zu diskutieren. Anwesend waren der Brandenburger Finanzminister Helmuth Markov, die ehemalige Berliner Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner, der Berliner Staatssekretär für Kultur André Schmitz und natürlich auch die unermüdlich vor Ort für das Projekt kämpfenden Protagonisten, wie der Burgdirektor Tilman Schladebach, die Leiterin des Kunstarchivs Ilona Weser und der Beeskower Bürgermeister Frank Steffen.

Der Kulturwissenschaftler Thomas Nord machte gleich zu Beginn deutlich, dass er diesen Abend als parteiübergreifende Veranstaltung für die Burg betrachtet. Darin waren sich alle Beteiligten auch schnell einig. Nach einer Besichtigung des derzeitigen Archivs und einer Präsentation des Siegerentwurfs vom Architekturbüro, welches den Wettbewerb der Ausschreibung für den Neubau im Sommer gewonnen hatte, wurden die anwesenden Politiker über die gegenwärtige Situation informiert und die Fragen der zahlreich anwesenden Journalisten beantwortet.

Da das ca. 10 Millionen Euro-Projekt an EU-Gelder gebunden ist, heißt es sich bis Anfang des kommenden Jahres zunächst in Geduld zu üben, da erst dann über den Fördermittelantrag der Stadt Beeskow entschieden wird. Bis dahin ist somit noch etwas Zeit, um auch den 15% Eigenanteil sicher zu stellen. Der Abend endete in gemütlicher Runde, mit der gegenseitigen Zusage sich weiterhin auf der jeweiligen Ebene für das Projekt zu engagieren.