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Dr. Karin Niederstraßer: Ich bin bereit, mich voll und ganz für Beeskow zu engagieren

Am 23. April 2009 nominierten mich die Mitglieder der Basisorganisation Beeskow der LINKEN einstimmig als Bürgermeisterkandidatin. Wofür stehe ich als Bürgermeisterkandidatin und für welche Ziele möchte ich politische Mehrheiten parteiübergreifend finden? An dieser Stelle meine ersten

Gedanken:

 

- Eine ständige Herausforderung ist Bürgernähe und Transparenz, also Kommunalpolitik zum Mitgestalten. Ich stehe für bürgernahe Politik, die Entwicklungsimpulse setzt, für eine Verwaltung, die sich als Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger versteht, für Bürgerengagement, also aktives Mittun, sich Einmischen, Hinterfragen, Mitgestalten. Das ist manchmal unbequem – für die eine wie auch die andere Seite, aber nur so können wir Beeskow gemeinsam voranbringen.

 

- Der historische Stadtkern, die erreichte Kulturvielfalt und der sich entwickelnde Tourismus sind der Schatz unserer Stadt. Sie liegen mir sehr am Herzen und ich werde mich für ihre Pflege, Förderung und weiteren Ausbau einsetzen. Aber Beeskow muss mehr als das sein! Ich möchte die kommunale Wirtschaftskraft stärker in den Mittelpunkt unseres politischen Handelns rücken, denn Wirtschaftskraft war schon immer Voraussetzung und Instrument für selbstbestimmte, sozial verantwortliche und nachhaltige Entwicklung, ist Voraussetzung für eine leistungsstarke und zukunftsfähige Stadt. Wirtschaftsförderung muss Chefsache werden. Sie bedarf einer soliden Informationsbasis, ständiger regelmäßiger Kontakte zu allen Unternehmen, vor allem des Mittelstandes, bedarf vorausschauender Planung sowie aktiver und kreativer Vermarktung des Standortes. Das kommt den ansässigen Gewerbetreibenden und Unternehmen zugute, für die wir immer wieder die geeigneten Rahmenbedingungen gewährleisten müssen. Und das beinhaltet, dass die Ansiedlung neuer Unternehmungen bzw. Existenzgründungen nach Kräften gefördert werden muss.

 

- Eine Kernaufgabe erfolgreicher Wirtschaftsförderung ist die aktive und kreative Vermarktung des Standortes. Aber Standortmarketing bedeutet für mich viel mehr. Standort-/Stadtmarketing muss sich zum Ziel setzen, die Attraktivität der Stadt für alle zu erhöhen, z. B. für junge Familien mit Kindern oder für Senioren, ich denke aber auch an Ärzte oder andere Freiberufler und nicht zuletzt an Investoren, gleich wo sie investieren – in Tourismus, Kultur und Sport oder in Infrastruktur und Unternehmen. Wer wartet, bis einer vorbeikommt, ist regelmäßig zweiter Sieger. Ich werde alles tun, um unsere schöne Kleinstadt, die sich auch durch ihre Toleranz auszeichnet, zu öffnen und nach außen hin gut zu bewerben, damit Beeskow

keine Schlafstadt wird, wie viele befürchten, sondern eine größere Anziehungskraft erlangt, um sich hier wohlzufühlen. Daher findet auch die Bürgerinitiative gegen die CO2-Einlagerung meine Unterstützung.

 

- Ich bin bereit, mich für unsere Kreisstadt voll und ganz zu engagieren, was vor allem bedeutet, viel Zeit und Energie aufzubringen.

 

- Ich verfüge, so glaube ich, über eine gesunde Portion Kompetenz in Sachfragen der Kommunalpolitik, ohne dass ich Experte für alles bin bzw. sein will.

 

- Ich werde als Vertreterin der LINKEN die soziale Frage bei all der Verschiedenheit kommunalpolitischer Themen zum Leitmotiv meines Handelns machen.

 

- Und ich stehe zu meinen Worten, als Stadtverordnete und als Kandidatin der LINKEN für das Bürgermeisteramt.

 

Über Anregungen und Hifreue ich mich.

 

Dr. Karin Niederstraßer