Dr. Elvira Strauß – Bürgermeisterin für Erkner: „Probleme nur gemeinsam lösen“
Demokratie heißt: Die Probleme gemeinsam lösen. Dieser Satz des deutschen Publizisten Franz Schmidberger gefällt mir. Er soll Motto meiner Tätigkeit als Bürgermeisterin der Stadt Erkner sein. Probleme haben wir mehr als genug, seien es die Stadtentwicklung, der Verkehrslärm, die fehlenden Arbeitsplätze und finanziellen Mittel, die sozialen Ungerechtigkeiten oder die älter werdende Bevölkerung der Stadt. Umwelt- und Naturschutz, Freizeitmöglichkeiten, Kultur und Sport dürfen auch bei
knapper werdendem Geld nicht vernachlässigt werden.
Ich, Elvira Strauß, kann nicht auf allen Gebieten die Fachfrau sein. Deshalb brauche ich Ihren Sachverstand, Ihren Rat und Ihre Mithilfe. Mein Ziel ist es, ein gläsernes Rathaus zu schaffen. Die Einwohner der Stadt sollen über alle Angelegenheiten informiert werden. Das beginnt mit Verwaltungsangelegenheiten und endet nicht bei Bekanntmachungen. Im persönlichen Gespräch, auf regelmäßigen Einwohnerversammlungen und in allen Medien möchte ich die Themen der Stadt offen ansprechen. So soll zum Beispiel das Amtsblatt nicht mehr in der Verwaltungssprache verfasst werden. Ihre Meinung zu allen Sie betreffenden Angelegenheiten werde ich erfragen und hören.
Die demokratischen Mitwirkungsmöglichkeiten der Bürger in der Stadtverordnetenversammlung und deren Ausschüssen müssen erweitert werden. Sie wählen keine Partei, sondern eine Person. Ich werde Bürgermeisterin aller Erkneranerinnen und Erkneraner sein. Mein Ziel ist es nicht, unbedingt recht zu haben
oder Politik gegen jemanden zu betreiben. Alle machbaren Vorschläge für ein lebens-
wertes Erkner sollen umgesetzt werden, egal aus welcher Ecke sie kommen. Leider haben wir eine Zeit hinter uns, in der die Meinung der Menschen in der Stadt nicht sehr gefragt war. Es nutzt nichts, sich im stillen Kämmerlein oder am Stammtisch über Entscheidungen der „da oben“ aufzuregen.
„Wenn die größte Partei in einer Demokratie, die der Nichtwähler ist, ist nicht bei den Wählern was faul, sondern in der Demokratie“, schriebt Erhard Blanck, deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler. Wir können das ändern. Also gehen Sie am 14. März wählen! Demokratie verlangt das aktive Mitwirken bei Entscheidungen und beim Umsetzen. Wahlen sind dabei nur ein kleiner Baustein. Im Alltag ist Ihr Engagement gefragt.
Dr. Elvira Strauß
