DIE LINKE nominiert Dr. Elvira Strauß für Bürgermeister-Wahl in Erkner
Die Linkspartei in Erkner geht mit Dr. Elvira Strauß als Kandidatin in die Bürgermeisterwahl von Erkner am 14. März kommenden Jahres. Die 58-jährige Dozentin ist den Bürgern der Stadt seit vielen Jahren als streitbare Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der LINKEN bekannt, deren Kompetenz vor allem auf dem Gebiet der Sozialpolitik liegt. Bei der letzten Kommunalwahl hat sie in Erkner das zweitbeste Ergebnis aller Kandidaten erreicht. Die Anfangsbuchstaben ihres Namens sollen deshalb auch für „Erkner Sozial“ stehen. „Ich will, dass Erkner eine lebenswerte Stadt zwischen Seen und Wäldern vor den Toren Berlins bleibt“, ist ihr Credo. Seit Jahren macht sich die Mutter zweier Töchter für die sozial schwachen Menschen in der Stadt stark, kämpft für mehr Verkehrsberuhigung, steht für intelligente Lösungen der Kommunalfinanzen, Arbeit für Viele und eine gute Ausbildung für Alle.
Besonders am Herzen liegt der Kandidatin dabei, im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern der Stadt zu sein. „Mein Ziel ist es, ein gläsernes Rathaus zu schaffen. Alle Einwohner der Stadt sollen über alle Angelegenheiten informiert werden, ihre Meinung zu allen sie betreffenden Angelegenheiten ist gefragt. Regelmäßig werde ich Einwohnerversammlungen durchführen.“
Schwerpunkte der künftigen Arbeit der Stadt sollen die Umsetzung des Lärmminderungskonzeptes sein. Dazu gehört, dass Fußgängerwege und -bereiche so wie Radwege ein geschlossenes System werden, langfristigen Planungen von Umgehungsverkehr und für überregionale verkehrslenkende Maßnahmen zur Verringerung des Durchgangsverkehrs in Angriff genommen werden. Der öffentliche Personennahverkehr muss an Attraktivität gewinnen und die Abstellmöglichkeiten für Fahrräder verbessert werden. Erkner braucht noch mehr Lärmschutz entlang der Eisenbahn im gesamten Stadtgebiet und muss sich gegen Nachtflüge in Schönefeld wehren. Ein weiterer Punkt ist die Gestaltung einer behindertengerechten Stadt.
Arbeit zu schaffen, bedeutet für Elvira Strauß, Investoren aus dem In- und Ausland anzusprechen, ihnen gute Beratung und Startbedingungen zu geben sowie öffentliche Aufträge nur an tariftreue Unternehmen zu vergeben. Zudem muss die Stadt stärker die Möglichkeiten der Arbeitsförderung nutzen. Dazu gehört auch der Tourismus. „Ich sehe es als Schwerpunkt der Wirtschaftsentwicklung, die touristische Infrastruktur auszubauen und für den Wasser- und Radtourismus günstige Rahmenbedingungen zu schaffen. Sportliche, kulturelle und touristischen Höhepunkte der Stadt möchte ich weiter unterstützen. Die öffentlich zugänglichen Uferbereichen sind zu erhalten und zu gestalten. Grünzonen und Baumbestand der Stadt müssen erweitert und die Zersiedelung der Umgebung so wie die Versiegelung von Flächen auf ein Minimum zu beschränkt werden“, sagt sie.
Elvira Strauß will mit ihrer Arbeit Respekt für alle Lebensentwürfe praktizieren. „Ich werde mich für ein gewalt- und drogenfreies Erkner einsetzen, humanistische, demokratische Beziehungen fördern und rechtsextremistische, rassistische sowie fremdenfeindliche Aktionen nicht zulassen.“ Für jedes Kind, dessen Eltern es wünschen, soll ein Kitaplatz zur Verfügung stehen. Die Schullandschaft Erkners soll erhalten werden.
Kontakt: DIE LINKE Erkner
