Die GefAS in Erkner vor dem Aus?
Die "Gesellschaft für Arbeit und Soziales" (GefAS) e.V. ist im Fichtenauer Weg 53, 15537 Erkner, an der Bahnhofssiedlung beheimatet. Das Gelände hatte die Deutschen Bahn der GefAS vor Jahren zu sehr günstigen Konditionen überlassen.
Wenn Sie die GefAS und ihre Arbeit bisher nicht kennen, schätzen Sie sich glücklich: Sie waren dann noch nicht auf die Vielzahl von Hilfsangeboten der GefAS in Erkner angewiesen.
Seit mehr als 10 Jahren hilft diese Organisation tatkräftig, soziale Ausgrenzung einzudämmen oder gar zu vermeiden. Legendär sind die "Tafel", der "Seniorenmittagstisch" und die "Schuldnerberatung" als nur ein kleiner Ausschnitt aus den Aufgaben der "Gesellschaft".
Die Deutsche Bahn hat nun den Verkauf der Liegenschaft zum Höchstgebot ausgeschrieben. Mit einem meistbietenden Verkauf an einen beliebigen Investor ist die gemeinwohlorientierte Arbeit der Gesellschaft für Arbeit und Soziales (GefAS) e.V., im Landkreis Oder-Spree und der Region Erkner in höchster Gefahr. Es ist das gute Recht eines Investors, das Grundstück bestmöglichst zu verwerten. Da wird die GefAS finanziell nicht mithalten können.
Die vielfältige und alternativlose Arbeit der GefAS e.V., gerade für die Menschen, die von Armut und Langzeitarbeitslosigkeit massiv betroffen und von der Gesellschaft abgehängt sind, muss jetzt die Unterstützung der Bürger Erkners finden. In einer Reihe von Aktionen und Petitionen müssen wir uns gegen einen Verkauf des Geländes zum Höchstpreis wenden; ein Verkauf, der das Gemeinwohl, die Interessen der Region und eine soziale Zweckbindung gänzlich außer Acht lässt.
Eigentum verpflichtet! Das gilt auch für den Staatsbetrieb Deutsche Bahn.
Bitte unterstützen Sie als Bürger von Erkner, die vielfältigen, parteiübergreifenden znitiativen zum Erhalt der GefAS in der Stadt.
Michael-E. Voges
Vorstand der Partei DIE LINKE Erkner, Gosen–Neu-Zittau
Quelle: <media 66196 - download "Leitet Dateidownload ein">"Kümmels Anzeiger", 12/2018, Seite 1, 6.6.2018</media>
Weitere Informationen:
- RBB-Fernsehen, Brandenburg aktuell, 15.6.2018, 19.30 Uhr (bis 23.6.2018 in der Mediathek)
