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101. Frauentag: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!

Bereits zum 101. Mal fand der Internationale Frauentag statt. Er ist Symbol für eine starke Frauenbewegung, die viel erreichte in ihrem Kampf für gleiche Rechte von Frau und Mann. Doch noch immer gibt es viele Probleme.

Rund 24 Prozent verdienen Frauen in Deutschland weniger als Männer, obwohl sie nicht minder qualifiziert sind. Etwa zwei Drittel der prekär Beschäftigten, also der von Minijobs und gering bezahlter Arbeit sowie Mehrfachjobs Betroffenen, sind Frauen. Der Anteil von Frauen in Führungspositionen in Wirtschaft und Politik ist nach wie vor gering.

Für DIE LINKE sind diese Ungerechtigkeiten nicht akzeptabel. Sie fordert gleichen Lohn für gleiche Arbeit, einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn, eine bedarfsdeckende und sanktionsfreie Mindestsicherung statt Hartz IV und eine Mindestquote für Frauen in Führungspositionen. Auf Grund der o.g. Zustände ist Sozialpolitik immer auch Frauenpolitik. Ausführliche Informationen zu den frauenpolitischen Forderungen finden Sie auf den Internetseiten der Partei DIE LINKE.

Der Ortsverband DIE LINKE Schöneiche bei Berlin gratuliert allen Frauen herzlich zum Internationalen Frauentag und sendet Ihnen solidarische und kämpferische Grüsse!

Im ganzen Land macht DIE LINKE am Frauentag zudem mit Aktionen auf die Probleme in der Frauenpolitik aufmerksam. So absolvierten alle männlichen Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE im Bundestag ein Tagespraktikum in einem "typischen Frauenberuf". So arbeitete z.B. der Fraktionsvorsitzende Gregor Gysi in einem Kindergarten, der Stellv. Fraktionsvorsitzende Ulrich Maurer als Friseur und der Abgeordnete Steffen Bockhahn ging putzen. Den politischen Betrieb im Parlament übernahmen allein die Frauen der Bundestagsfraktion. Sehen Sie dazu die Rede der frauenpolitischen Sprecherin Yvonne Ploetz. Mehr Informationen zur Aktion gibt es auch auf den Internetseiten der Linksfraktion.

Ausserdem schlug die Fraktion DIE LINKE dem Bundestagspräsidenten vor, das neue Bürohaus der Abgeordneten in der Wilhelmstrasse 65 nach der Vorkämpferin der Frauenbewegung und Kriegsgegnerin Clara Zetkin zu benennen. Den Brief der Fraktion an Norbert Lammert finden Sie unten als PDF-Dokument.

In Schöneiche bei Berlin setzte DIE LINKE eine jahrelange Tradition fort. Von Gemeindevertreter und Bürgermeisterkandidat Dr. Erich Lorenzen und anderen Mitgliedern des Ortsverbandes wurden hunderte rote Nelken an die Schöneicherinnen verteilt.

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